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Fischer Verlage

Café de l’Opera

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Rambla de Caputxins 51-63, 08002 Barcelona , N 41° 22.813' E 002° 10.438'

Gegenüber vom Liceo, auf der anderen Seite der Ramblas, befindet sich dieses Café, das nach wie vor existiert. David Martín erinnert sich im ›Spiel des Engels‹ an eine flüchtige Begegnung: »Ich erinnere mich an einen Abend im Café de la Ópera in Gesellschaft einer Musiklehrerin namens Alicia, welcher ich vermutlich dabei half, jemanden zu vergessen, der sich nicht vergessen ließ. Ich wollte sie gerade küssen, als ich durch die Fensterscheibe Cristinas Gesicht erblickte. Bis ich auf der Straße war, hatte sie sich schon im Gedränge der Ramblas verloren.« (›Das Spiel des Engels‹, S. 98) In ›Der Gefangene des Himmels‹ bekommt das schöne Café eine schreckliche Bedeutung: Mauricio Valls, der Direktor des Montjuïc-Gefängnisses, in dem David Martín einsitzt, bittet Isabella zu einem Treffen – Davids ehemalige Assistentin und die Mutter von Daniel Sempere. Sie setzt sich für David ein, der von Valls gezwungen wird, einen Roman für ihn zu schreiben, und droht damit, an die Öffentlichkeit zu gehen. Diesen Einsatz bezahlt Isabella mit dem Leben – Valls hat ihren Tee vergiftet, und sie bricht kurze Zeit später zusammen.

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