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Edith Kohlbach
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Wüste erleben am Erg Chegaga mit einer Nacht im Biwak:
Marrakech - Zagora - Erg Chegaga - Marrakech
3 Tage, 4x4, Kamel, 1 Nacht im Hotel, 1 Nacht im Biwak

1. Tag: Marrakech – Ait Benhaddou – Draa Tal - Zagora Sie werden um 8 Uhr von Ihrem Hotel/Riad abgeholt. Zunächst geht es über den malerischen Hohen Atlas mit dem Bergpass Tizi-n-Tichka auf 2.260 m. Sie können sich an der Landschaft erfreuen und passieren aus Stein und Lehm erbaute Berberhütten auf steilen Berghängen. Ziegen und Schafe werden auf die im Frühjahr blühenden Weiden geführt, Bergbäche tosen. Weiter gelangen Sie zu der von der UNESCO als Welterbe klassifizierten Kasbah Ait Benhaddou. Das aus dem 16. Jh. stammende befestigte Dorf ist eine der besterhaltenen und spektakulärsten Kasbahs in Marokko und diente schon vielen Filmen als Kulisse, im Jahr 2000 wurde der Blockbuster „Gladiator“ dort gedreht. Ein Mittagessen wird entweder hier oder zuvor in Telouet gereicht, ganz nach Ihren Wünschen bzw. Hunger. Nach der Mittagspause wird der Anti-Atlas auf einer kurvigen Bergstrasse überquert, bevor Sie das 200 km lange Draa Tal mit seinen hunderttausenden von tief grünen Dattelpalmen erreichen. Die Karawanenstadt Zagora wird ihr Etappenziel sein. Die Nacht verbringen Sie in einem wunderschönen Hotel mit Abendessen. 2. Tag: Zagora – Tamegroute – Mhamid – Erg Chegaga Auf dem Weg zum Tor der Sahara, Mhamid, passieren Sie Tamegroute mit einer berühmten Koranbibliothek. Auch die Untergrund-Kasbah und die Töpfereien sind einen Besuch wert. Sie erreichen Mhamid, wo der Draa seinen oberirdischen Lauf und auch die Zivilisation endet. Mittagessen in einem typisch marokkanischen Restaurant. Durch die zunächst steinige Sahara unterbrochen von kleinen Sanddünen geht es auf einer abenteuerlichen Piste zur „Heiligen Oase“, wo ein Tee auf Sie wartet. Rechtzeitig vor dem Sonnenuntergang erreichen Sie das weite Dünenmeer des Erg Chegaga, die größte Gruppe von Sanddünen in der Region erreicht eine Höhe von 300 m und eine Weite von 40 km. Die Kamele warten bereits für den Ritt hinein in den Sonnenuntergang. Sie übernachten in einem festen Biwak in windgeschützten Nomadenzelten. Und häufig gibt es zum abendlichen Lagerfeuer noch Trommelmusik. 3. Tag: Erg Chegaga - Irocha – Marrakech Nach einem Wüstenfrühstück geht es auf Piste über den legendären Iriki-See, der nur nach den seltenen heftigen Regenfällen mit Wasser gefüllt ist und dann vielen seltenen Vögeln eine Oase bietet. Doch die meiste Zeit des Jahres ist dies eine weiße, tischebene Salzfläche, über die man im Autobahntempo rasen kann. In der Ferne sehen Sie die magische Zaouia Sidi-Abd-en-Nebi liegen, deren Bewohnern der „böse Blick“ nachgesagt wird und durch die keiner der einheimischen Fahrer freiwillig fährt. In Foum Zguid beginnt dann wieder die Asphaltstraße, es geht durch den Anti-Atlas zurück. Das Mittagessen wird eingenommen in Taznakht (Winter) oder in der Auberge Irocha (Sommer). Am Nachmittag erreichen Sie Marrakech, dort Ende der Tour.

3 Tage Chegaga
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